| Menière-Krankheit |
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Allgemeines Über Schwindelgefühle klagen etliche Menschen. Allerdings ist die Menière-Krankheit relativ selten die Ursache. Viel häufiger tritt Schwindel im Zusammenhang mit anderen Erkrankungen auf. Besonders oft liegt der Grund dafür in einer Störung im Zentralnervensystem und wird dann als Lagerungsschwindel bezeichnet. Schwindel, der nicht auf der Menière-Krankheit beruht, muss anders behandelt werden als mit den hier besprochenen Medikamenten.
Ursachen Das gesamte Innenohr und auch das Innere der Bogengänge, die von einer Art "Schlauch" durchzogen sind, sind mit Flüssigkeit gefüllt. Im Menière-Anfall sind die Schläuche in den Bogengängen wahrscheinlich praller gefüllt als üblich, entweder weil zu viel Flüssigkeit produziert wird oder nicht genügend abfließen kann. Der Druck beeinträchtigt das Gleichgewichtsempfinden, was über Nervenbahnen im Gehirn Übelkeit und Erbrechen auslöst. Wenn Hörstörungen auftreten, beruhen sie darauf, dass auch die Haarzellen im Gehörorgan geschädigt wurden. Der Anfall endet, wenn der ursprüngliche Druck in den Bogengängen wiederhergestellt ist. Zu Beginn der Erkrankung bildet sich der Schaden im Gleichgewichtsorgan wieder zurück; hält die Krankheit an, wird er jedoch irreparabel.
Anzeichen und Beschwerden •Schwindel, Übelkeit und Erbrechen und unkontrollierbares Augenzittern.
Allgemeine Maßnahmen Beim akuten Anfall wird Bettruhe als hilfreich empfunden. Wer mit der Menière-Krankheit leben muss, profitiert möglicherweise von speziellen krankengymnastischen Übungen. Wenn medikamentöse Maßnahmen erfolglos geblieben sind, kann eine sogenannte Saccotomie infrage kommen. Bei diesem Verfahren schafft man für die gestaute Flüssigkeit im Innenohr operativ eine Abflussmöglichkeit. Das Hörvermögen bleibt dabei erhalten. |


