| Erektionsstörungen |
|
|
|
|
Allgemeines Der sexuelle Austausch kann in einer Partnerschaft junger Menschen ebenso gestört sein wie in einer Partnerschaft älterer Menschen. Auch gibt es im Verlauf langdauernder Beziehungen immer wieder Phasen wechselnder sexueller Aktivität. Bei manchen Paaren nimmt das Interesse an sexueller Aktivität mit dem Alter ab. Aber auch Funktion und Erleben können sich mit dem Älterwerden verändern. Mediziner gehen davon aus, dass ein Drittel bis die Hälfte aller Männer über 40 Jahre eine "erektile Dysfunktion" (ED) aus eigener Erfahrung kennt.
Ursachen Ein weiterer häufiger Grund für Erektionsstörungen bei Männern jeden Alters ist der übermäßige Konsum von Alkohol. Anhaltende Störungen sind oft organisch bedingt und liegen auf der Ebene der Nervenversorgung, der Hormonproduktion oder der Durchblutung. Mit zunehmendem Alter treten öfter Krankheiten auf, in deren Folge beziehungsweise bei deren medikamentöser Behandlung sich Sexualstörungen einstellen können. Zu ihnen gehören: •Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie hoher Blutdruck und Durchblutungsstörungen. Die Gefäße, die die Schwellkörper mit Blut versorgen beziehungsweise das frühzeitige Abfließen des Blutes verhindern, können sich verändern.
Anzeichen und Beschwerden
Allgemeine Maßnahmen Vakuumpumpen (z. B. ErecAid System, Rapport) sind effektive Erektionshilfen, die nicht in das Körperinnere eingreifen. Der Penis wird in ein Rohr eingeführt, aus dem die Luft elektrisch abgesaugt wird, sodass ein Vakuum entsteht. Dadurch strömt mehr Blut in den Penis und er richtet sich auf. Anschließend wird das Rohr abgezogen und für etwa 30 Minuten ein Ring an der Peniswurzel angebracht. Er verhindert, dass das Blut schnell wieder abfließt. Ist eine gestörte Blutversorgung des Penis die Ursache des Problems, kann eventuell eine Operation infrage kommen. Eine aktuelle Untersuchung zeigt, dass Erektionsstörungen ein Hinweis darauf sein können, dass die betroffenen Männer ein erhöhtes Risiko für schwerwiegende Herz-Kreislauf-Störungen haben. Männer mit Erektionsproblemen sollten daher so gut wie möglich alles vermeiden, was Herz und Kreislauf gefährlich werden kann. Das bedeutet, sie sollten das Rauchen aufgeben und mit gesunder Ernährung und viel körperlicher Aktivität ihre Blutfette, den Blutzucker, den Blutdruck und das Gewicht im Normalbereich halten. |


