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So ist ein Beipackzettel aufgebaut

Ein Beipackzettel ist chronologisch aufgebaut, das heißt, Sie finden die Informationen genau in der zeitlichen Reihenfolge, wie Sie ein Medikament auch einnehmen:

An erster Stelle stehen die Hinweise, was Sie
vor der Behandlung wissen müssen, zum Beispiel gegen welche Krankheiten ein Medikament wirksam ist und wann Sie es nicht einnehmen dürfen.
Danach folgen die Informationen, was Sie
kurz bevor und während der Behandlung wissen müssen, zum Beispiel mit welchen Arzneimitteln es sich nicht verträgt oder wie und in welcher Menge Sie es einnehmen sollten.
Zuletzt stehen Hinweise, was man
während und nach der Behandlung wissen muss, zum Beispiel ob und welche Nebenwirkung auftreten können und wie man ein Arzneimittel am besten aufbewahrt.

Die wichtigste Aufgabe ist die Information

Die wichtigste Funktion des Beipackzettels ist die Information. Er soll Sie umfassend über das Arzneimittel informieren, damit Sie seine Wirkung, aber auch mögliche Risiken kennen und es richtig anwenden. Der Beipackzettel kann Ihr Gespräch mit einem Arzt oder Apotheker nicht ersetzen. Nur diese können entscheiden, ob und warum Sie ein Arzneimittel einnehmen müssen.
 

 

Der Beipackzettel ist gesetzlich vorgeschrieben

Die Arzneimittelhersteller sind laut Gesetz dazu verpflichtet, für Ihre Arzneimittel einen Beipackzettel zu schreiben und ihn den Medikamenten beizulegen. In diesem Beipackzettel werden die Eigenschaften und die Anwendung des Medikamentes genau erklärt. Der Inhalt wird von Ärzten, Apothekern und Juristen genau geprüft und vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) genehmigt.

Im Arzneimittelgesetz ist vorgeschrieben, dass in jedem Beipackzettel folgende Angaben über das Medikament gemacht werden müssen. Darüber hinaus gibt es sehr genaue Vorschriften, wie ein Beipackzettel gestaltet werden darf.

- Name des Arzneimittels
- Anwendungsgebiete
- Gegenanzeigen
- Vorsichtsmaßnahmen
- Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
- Warnhinweise
- Dosierungsanleitung
- Anwendungsfehler und Überdosierung
- Nebenwirkungen
- Haltbarkeit
- Darreichungsform und Inhalt der Packung
- Wirkstoff und weitere Bestandteile des Arzneimittels
- Ausstellungsdatum des Beipackzettels

Viel Inhalt wenig Platz

Wenn Sie sich die Liste der vorgeschriebenen Angaben anschauen, wird klar, dass ein Beipackzettel sehr lang ist. Um so viele Informationen auf wenig Platz unterzubringen, sind Beipackzettel oft klein und eng geschrieben. Um sie in den kleinen Medikamentenschachteln unterzubringen, sind sie meistens sehr klein gefaltet. Obwohl die Beipackzettel in den letzten Jahren schon viel verständlicher geworden sind, bleiben manchmal noch Fragen offen. Dies liegt auch daran, dass viele Formulierungen amtlich vorgeschrieben sind. Falls Sie etwas nicht verstehen, sollten Sie sich auf jeden Fall an einen Arzt oder Apotheker wenden.

1. Welche Informationen enthält der Name eines Medikamentes?

2. Aus welchen Bestandteilen setzt sich mein Medikament zusammen?

3. Welches Medikament ist bei meiner Krankheit das Richtige?

4. Wann sollte ich ein Medikament besser nicht einnehmen?

5. Auf was muss ich achten, wenn ich mehrere Medikamente gleichzeitig nehme?

6. Woher weiß ich, wie viel ich von meinem Medikament einnehmen soll?

7. Was sagt der Beipackzettel zum Thema Nebenwirkungen?

8. Wie lange darf ich ein Medikament aufheben?


Welche Informationen enthält der Beipackzettel?

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