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"Kurz vor Eintritt der Pubertät wachsen Kinder am
langsamsten", erklärt Dr. Anette Buyken vom FKE. "Im zweiten Pubertätsdrittel
schießen sie dagegen regelrecht in die Höhe." Etwa ein Jahr nach diesem
"Wachstumsspurt" haben Mädchen die erste Regelblutung. "Wir haben nun diese Pubertätsmarker zu verschiedenen Faktoren in Bezug gesetzt - darunter Geburtsgewicht, Stillen und Gewicht der Eltern", sagt Buykens Kollegin Nadina Karaolis-Danckert. "Dabei sind wir auf zwei signifikante Zusammenhänge gestoßen: Waren die Kinder bei der Geburt leichter als 3.000 Gramm, setzte bei ihnen die Pubertät im Schnitt 7 Monate früher ein. Die Mädchen aus dieser Gruppe hatten auch früher ihre erste Regelblutung." Der zweite Befund: Kinder, die in ihren ersten zwei Lebensjahren überproportional stark an Gewicht zulegten, kamen im Schnitt vier Monate früher in die Pubertät. Die erste Regelblutung dieser Mädchen war um neun Monate nach vorne verlegt. Ein Jahr Verzögerung verringert das Brustkrebsrisiko um neun Prozent Der Zeitpunkt der ersten Menstruation beeinflusst das Brustkrebsrisiko deutlich. Dabei gilt das Motto "je später, desto besser". Schon ein halbes Jahr Verzögerung senkt das Risiko um vier bis fünf Prozent - das wären weltweit 40.000 Brustkrebserkrankungen pro Jahr weniger. In den westlichen Industrieländern beobachtet man allgemein den Trend, dass Jugendliche immer früher in die Pubertät kommen. Gleichzeitig hat das durchschnittliche Geburtsgewicht in den letzten Jahren leicht zugenommen. Projektleiterin Professorin Dr. Anja Kroke von der Hochschule Fulda vermutet, dass es heute zwar mehr schwere Neugeborene gebe als früher, aber auch mehr leichte. "Zu einem verringerten Geburtsgewicht kann es beispielsweise kommen, wenn Frauen in der Schwangerschaft Diät halten, um eine übermäßige Gewichtszunahme zu vermeiden", sagt sie. "Allerdings fehlt es dazu noch an belastbaren Daten. Dennoch empfehlen wir werdenden Müttern, ganz besonders auf eine ausgewogene Ernährung zu achten." Außerdem schützt auch Rauchverzicht in der Schwangerschaft vor einem niedrigen Geburtsgewicht. Nach der Geburt kann Stillen dazu beitragen, eine schnelle Gewichtszunahme - mit ihren negativen Folgen - zu verhindern. Quelle: Forschungsinstituts für Kinderernährung Dortmund Zurück Mit freundlicher Unterstützung von sanobene - Gesundheit fühlen! |
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