Frubienzym Tabl. von
Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit
einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Lassen Sie die Lutschtabletten langsam im Mund zergehen.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem
Verlauf der Erkrankung. Das Arzneimittel ist nicht für eine Behandlung
über einen längeren Zeitraum geeignet.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden
Sie sich bitte an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und
älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen
Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder
Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der
Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten
sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Hühnereiweiß!
- Vorsicht bei Allergie gegen Konservierungsstoffe (z.B. Benzalkonium oder
Cetylpyridinium)!
- Vorsicht ist geboten bei einer bekannten Überempfindlichkeit gegenüber
Sorbit oder Fructose (Fruchtzucker). Die Stoffe sind als Hilfsstoffe
enthalten und können Magen-Darm-Beschwerden auslösen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie
sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel
jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben.
Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich
anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Inhaltstoffe Frubienzym Tabl.:
- Lysozym - 130000 FIP-E
- Cetylpyridinium chlorid - 3 mg
- Lysozym - 5 mg
Anwendung
- Entzündliche Erkrankungen im Mund-Hals-Rachenraum
mit Rötung, Schwellung und Halsschmerzen
Dosierung
- 4-6 Tabletten, über den Tag verteilt
Art und Weise
- Im Mund, am besten in der Backentasche, langsam
zergehen lassen
Kontraanwendung
Gegen alle Arzneimittel können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten,
dann müssen Sie das Medikament sofort absetzen. Wenn schon eine Allergie
gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des
Arzneimittels bekannt ist, darf es nicht angewendet werden.
Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden bei:
- Offenen Wunden im Mund
- Neigung zu allergischem Kontaktekzem
Nebenwirkungen
In Einzelfällen:
- Überempfindlichkeitsreaktionen, wie z.B.
Schwellungen der Haut oder der Schleimhäute, Nesselsucht, Schwindel,
Blutdruckabfall mit Atemnot
- Magenbeschwerden
Wechselwirkungen
- Die Wirkung der Halsschmerztabletetn kann durch
die gleichzeitige Aufnahme von bestimmten Substanzen (z.B. Milch) und
fetthaltigen Stoffen (Lezithin) vermindert werden.
Patientenhinweise
- Die Tabletten eignen sich für die gezielte
Behandlung akuter Beschwerden, nicht jedoch für die Langzeitbehandlung.
- Bei schweren Erkrankungen, die mit Fieber,
Kopfschmerzen, Überlkeit oder Erbrechen einhergehen, soll das
Arzneimittel nicht länger als 2 Tage ohne ärztlichen Rat eingenommen
werden.
Schwangerschaft
Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst
nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen!
- Wegen fehlender Untersuchungsergebnisse soll in
der Schwangerschaft und Stillzeit auf die Anwendung des Präparates
verzichtet werden.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und
fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
Dieser Text erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Es werden nur klinisch bedeutende Informationen aufgeführt. Die
Beschreibung ist neutral und basiert auf der vom Bundesinstitut für
Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) anerkannten FACHINFORMATION. Die
Informationen stellen keine Empfehlung oder Bewerbung des Präparates dar.
Sie ersetzen auch nicht die fachliche Beratung durch einen Arzt oder
Apotheker. |