So ist ein
Beipackzettel aufgebaut
1. Welche Informationen enthält der Name eines Medikamentes?
2. Aus welchen Bestandteilen setzt sich mein Medikament zusammen?
3. Welches Medikament ist bei meiner Krankheit das Richtige?
4. Wann sollte ich ein Medikament besser nicht einnehmen?
5. Auf was muss ich achten, wenn ich mehrere Medikamente gleichzeitig
nehme?
6. Woher weiß ich, wie viel ich von meinem Medikament einnehmen soll?
Wie oft und in welcher Menge Sie ein Arzneimittel einnehmen sollten, steht
in der Dosierungsanleitung
Meistens teilt der Arzt oder Apotheker Ihnen mit, wie viel und wie
oft Sie ein Medikament anwenden sollten. Halten Sie sich genau daran, da
das Medikament sonst möglicherweise nicht richtig wirken kann. Sollten Sie
noch keine Anweisungen bekommen haben, dann lesen Sie am besten im
Beipackzettel bei "Dosierungsanleitung, Art und Dauer der Anwendung" oder
bei" Wie ist das Medikament einzunehmen/anzuwenden?" nach.
Manchmal hängen die Menge und der zeitliche Abstand davon ab,
welche Krankheiten behandelt werden sollen. In diesen Fällen wird die
empfohlene Dosis meistens bei jeder Krankheit einzeln genannt.
Wann und wie Sie ein Medikament nehmen sollten
Einnahme einmal täglich: Nehmen Sie die empfohlene Dosis
einmal am Tag ein, am besten immer zur gleichen Zeit
Einnahme zweimal täglich: Nehmen Sie die empfohlene Dosis zweimal
am Tag im Abstand von je zwölf Stunden ein, am bestens morgens und abends.
Einnahme dreimal täglich: Nehmen Sie die empfohlene Dosis dreimal
am Tag im Abstand von je acht Stunden ein, am besten morgens, mittags und
abends.
Einnahme vor dem Essen: Nehmen Sie das Medikament circa eine bis
eine halbe Stunde vor dem Essen ein
Einnahme zum Essen: Nehmen Sie das Medikament während des Essens,
etwa in der Mitte oder gegen Ende der Mahlzeit, ein.
Einnahme nach dem Essen: Nehmen Sie das Medikament etwa anderthalb
bis zwei Stunden nach dem Essen ein.
Versuchen Sie, Arzneimittel möglichst immer zu den gleichen Zeiten
einzunehmen.
Wenn Sie Ihr Medikament einmal eine Stunde früher oder später als sonst
nehmen, ist das in der Regel nicht so schlimm. Verschiebt sich die
Einnahmezeit aber immer wieder und immer länger, kann Ihr Medikament
möglicherweise nicht mehr richtig wirken.
Wenn Sie die Dosis ändern möchten
Oft finden sich Hinweise zur Änderung der Einnahmemenge bei
stärkeren Beschwerden, zum Beispiel "Die Dosis kann bei Erwachsenen bei
Bedarf von zwei auf drei Tabletten täglich gesteigert werden".
Bei Arzneimitteln, die nicht verschreibungspflichtig sind, können Sie
selbst entscheiden, on Ihre Beschwerden es notwendig machen und Sie eine
höhere oder auch geringere Menge einnehmen. Sie können beispielsweise
Tabletten auch, soweit vorhanden, einfach an der Bruchrille teilen. Haben
Sie jedoch Bedenken, vergewissern Sie sich am besten noch einmal bei Ihrem
Arzt oder Apotheker. Bei Arzneimitteln, die der Arzt verschrieben hat,
sollten Sie auf jeden Fall mit Ihrem Arzt oder Apotheker Rücksprache
halten. Sobald Sie Beschwerden bemerken, die Sie bisher nicht hatten oder
nicht einordnen können, fragen Sie Ihren Arzt um Rat.
Was müssen ältere Menschen berücksichtigen
Viele Wirkstoffe werden über die Leber und/oder die Nieren abgebaut
und ausgeschieden. Wie lange dieser Vorgang dauert, ist je nach Medikament
unterschiedlich und wird in der Dosierungsanleitung berücksichtigt.
Bei älteren Personen lässt die Abbau-Fähigkeit durch Leber und Niere nach,
so dass bestimmte Medikamente langsamer aus dem Körper entfernt werden als
bei jüngeren Menschen. Dies ist ein ganz natürlicher Prozess, ohne dass
ein älterer Mensch deshalb krank ist. Dadurch ergeben sich bei der
Einnahme von Arzneimitteln besondere Verhaltensregeln. Zum Beispiel kann
es nötig sein, die Dosierung des Medikamentes zu vermindern. Entsprechende
Hinweise stehen in der Dosierungsanleitung des Beipackzettels.
7. Was sagt der Beipackzettel zum Thema Nebenwirkungen?
8.
Wie lange darf ich ein Medikament aufheben? |